Johannes Hemetsberger
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„Gew der Guraner“ ist eine mittelalterliche Romanfigur, die im Mittelpunkt einer mehrteiligen Abenteuersaga steht.

Meiner großen Leidenschaft vergangener Zeiten folgend, war das Festhalten dieser Geschichte um Freundschaft, Liebe und Macht eine Herzensangelegenheit für mich und zugleich mein Einstieg ins Bücherschreiben.

 

"Buchtip" von Doris Breinstampf aus der OÖ.-weit erscheinenden Zeitung Tips 02/ 2012

Drei Bände stark ist Christian Hinterauers Geschichte zum Abenteurer „Gew der Guraner“ bereits. Hinterauer hat ein Faible zum Mittelalter. Das spürt man in jeder einzelnen Zeile der Bücher. In seinen Erstlingswerken lässt der Autor Bräuche, Riten, Trink- und Esskultur lange vergangener Tage lebendig werden, kreiert eine Götterwelt mit Liedern und Hymnen. Im ersten Band „Gew der Guraner“ schickt Hinterauer seinen Romanhelden gemeinsam mit dessen Gefährten auf eine lange Reise, um Ereignissen auf den Grund zu kommen, die dessen friedvolles Volk – die Guraner - bedrohen. Es ist eine Reise ins Ungewisse, von der Gew zwar glücklich heimkehrt, um trotzdem bald darauf neuerlich seinem Tal den Rücken zu kehren. Doch was ihm auf seinen Reisen alles widerfährt, ist mehr als abenteuerlich. Von fremden Völkern und Kulturen, bis hin zur Liebe, erfüllt dieser Abenteuerroman alle Wünsche. Nebenbei malt Hinterauer schöne Stimmungsbilder – vom hoffnungsbringenden Frühling, bis hin zur erstarrten Winterwelt. Vergnügte Lesestunden für Romantiker und Abenteurer.

 


Buchrückentext Kapitel I-III

Soweit es zurückdenken kann, lebt das Volk der Guraner allein auf dieser Welt. Ihr grünes Tal ist umgeben von der endlos scheinenden, unwirtlichen Weite des Ödlands, die zu durchschreiten ein beinahe unmögliches Unterfangen darstellt. Doch eines Tages ereignen sich Geschehnisse, die das bislang so ruhige Leben des Guranervolkes gehörig durcheinanderbringen. Manches Ereignis aus alten Zeiten erscheint nun plötzlich in einem anderen Licht und der hohe Rat fällt nach langem Überlegen seine Entscheidung: Gew und die Gefährten werden auf eine Reise gesandt. Eine Reise ins Ungewisse, ...




Buchrückentext Kapitel IV - V

Finster und kalt sind die Tage dieses Winters. Noch immer halten die Frostriesen Flure und Pfade in ihren eisigen Pranken gefangen, so dass an eine Heimkehr nicht zu denken ist. Gew und die Gefährten sitzen derweil in der Halle von Fürst Balthag und vertreiben sich mit mancherlei Kurzweil die Zeit. Doch der Verrat beginnt allerorts zu erwachen und so mancher Edle der Pramas treibt ein falsches Spiel. Indessen ereignen sich im heimatlichen Tal der Guraner manch seltsame Dinge, denn ein roter Stern erscheint am Himmel und wirft sein unheilvolles Licht herab. Die Zeiten werden düster und Nurri, der Weise, ahnt nichts Gutes, …





Buchrückentext Kapitel VI - VIII

Mit der Heimkehr der Gefährten zieht auch der Sommer ins Tal der Guraner ein. Ruhm und Ehre strahlen auf Gew herab und allerorts feiert man glücklich lachend die Sonnenzeit. Alles schlimme Übel, welches drohend über dem Tal und seiner Bewohner gehangen hatte, scheint nun besiegt und vergessen zu sein. Doch bald beginnen die hinterhältigen Machenschaften erneut aus ihren dunklen Löchern zu kriechen und dieses Mal sind sie nicht so leicht zu bezwingen. Die Herzen gar vieler Menschen werden von ihrem schleichenden Gift befallen und begehen, davon verblendet, schlimme Taten. Manch einer erdreistet sich sogar seine Hand gegen die Götter zu erheben, …






Buchrückentext Kapitel IX - X

Drei Jahreskreise haben sich gerundet, seit jenen schlimmen Wirrnissen, die das Reich der Pramas durch niederträchtigen Verrat in die Knie zwangen. Gew und die Freunde vom getreuen Kleeblatt, die den Minen von Pakdun entrinnen konnten, gehen neuerlich auf eine Reise, doch es ist eine Irrfahrt durch verwüstete, ausgezehrte Lande. Dunkel und blutig sind die Zeiten geworden, denn böse Götter und Menschen stiften Unheil, säen Zwietracht und verblenden Gedanken bis in alle Winkel dieser Welt. Doch da wird Gew der rechte Weg des Lichts gewiesen und der Guraner zögert nicht, diesen mit mutigem, frohen Herzen zu gehen …







Nachwort des Autors

Alles begann im jenem Herbst des Jahres 2002, als ich im Zuge von Aufräumarbeiten in meinem Büro unvermutet auf ein Manuskript stieß, das für mich eine kreative Tür öffnen sollte. Denn diese, teils handschriftliche verfasste, teils mit Schreibmaschine getippte, schon vergessen geglaubte Geschichte eines mittelalterlichen Königssohnes namens Gew, datiert aus dem Jahr 1984, ließ mich daraufhin ein literarisches Unterfangen beginnen, dass über siebzehn Jahre dauern sollte und im heurigen Frühling sein Ende fand.
Engagiert und tatkräftig machte ich mich damals ans Werk. Ich war zwar ein Neuling in Sachen Bücherschreiben und dennoch hatte ich, meiner Liebe zur Antike und dem frühen Mittelalter geschuldet, dieses langjährig gereifte Konzept vor Augen, einen Erzählbogen über die Völker der Guraner, Pramas, Wagärer und Zron zu spannen. Da ich mir außerdem vorgenommen hatte, in jeder Buchseite diese bewegende Zeit von damals lebendig werden zu lassen, griff ich immer wieder recherchierend zu vielerlei Sachbüchern, um mich davon inspirieren zu lassen.
Denn deren fesselnde Ausdruckskraft und wissende Kenntnis um Sprache und Ausdrucksformen, Speisen oder Anstandssitten, von bildenden Künsten oder einfachem Alltagsleben, Religion und Kleidung, Kampftechnik und vieles mehr bewogen mich, diese Bücher als ständige Nachschlagewerke heranzuziehen. Etwaige Textstellen sind daher von mir bewusst übernommen und herausgegriffen worden. Ebenso zog ich zahlreiche altdeutsche und nordische Sagen zu Rate, um mich von ihrer einzigartigen Erzählweise in eine Welt voller geheimnisvoller Magie entführen zu lassen, was ihnen bei mir mit Leichtigkeit gelang.  
Es war ein wahrhaft ehrgeiziges, ja vermessenes, Ansinnen, in denen ich besonders anfangs manches überdachte und verwarf, um dann wieder neu zu beginnen. Beseelt von einem starken Willen und gepaart mit konsequenter Disziplin, jedoch nie die Freude und Begeisterung daran verlierend, goss ich jenen Teil der Geschichte, den ich fürs erste erzählen wollte, nämlich den der ersten Reise und die glückliche Heimkehr, in Worte und Zeilen.
Schließlich fand ich mit dem deutschen Verlag „Winterwork“ einen fairen, freundlichen und kompetenten Partner, der es mir ermöglichte die Geschichte meines Romanhelden in Buchform entstehen zu lassen.
Als es dann im Jahr 2010 zur Drucklegung von »Kapitel I-III« ging, stellte sich jedoch heraus, dass ich den umfangreichen Teil dieser Handlung aus technischen Gründen auf zwei Bücher aufteilen musste. »Kapitel I-III« erschien im Mai auf dem Buchmarkt und das Interesse daran ermutigte mich bald zum notwendigen Schritt auch »Kapitel IV-V« zu veröffentlichen, was kurz vor Weihnachten 2010 auch geschah. Damit war der geteilte Handlungsbogen wieder zusammengeführt und konnte somit fertig gelesen werden.
»Kapitel VI-VIII« erschien zu Weihnachten 2011 und war einfach eine Notwendigkeit gewesen, diesen Band zu schreiben. Eigentlich hatte ich, nach dem Vollenden der ersten beiden Bücher, noch vorgehabt, ein wenig damit zu warten, doch die in mir brodelnde Geschichte wollte unbedingt weitererzählend niedergeschrieben werden. Zudem befeuerte mich die Neugier meiner Leserschaft, das Rad dieser Geschehnisse weiterrollen zu lassen.
Danach kam allerdings, bedingt durch andere interessante Buchprojekte denen ich nachging, das Schreiben an dieser Geschichte ein wenig ins Stocken. Doch da die Abenteuer von Gew und dem getreuen Kleeblatt schon so weit gediehen waren und das Interesse meiner Leserschaft ungebrochen anhielt, begann ich wieder intensiver an der Fertigstellung des finalen, vierten Bandes »Kapitel IX-X« zu arbeiten, der den Kreis dieser Erzählung nun weitestgehend schließt.
Wie bei den vorherigen Bänden sind auch bei »Kapitel IX-X« alle Orte, Namen und Geschehnisse frei erfunden, jedoch vor den zeitgeschichtlichen Hintergrund des frühen Mittelalters gestellt. Denn diese bewegende Epoche der Merowinger-Karolingerzeit (700 bis etwa 1000 nach Christi) hat mich als Geschichtsinteressierten seit jeher bewegt und gefesselt.
Mit der Realisierung dieses Buches ist somit diese Geschichte erzählt und kann nun von jedem Begeisterten der Gew-Reihe gelesen werden. Persönlich erfüllte ich mir damit einen Herzenswunsch und es war und ist schön mitzuerleben, welchen Zuspruch und Interesse diese frühmittelalterliche Abenteuerroman-Reihe in der Öffentlichkeit erweckte.
All jenen Lesern, denen das Ende dieser Erzählung dennoch zu früh kommt, sei der Epilog am Schluss des Buches ans Herz gelegt. Ob man diesen nun als Weiterführung der Geschehnisse oder den Beginn einer neuen Geschichte werten möchte, sei dem Leser überlassen.    

Das Ende dieses Nachwortes möchte ich der Danksagung widmen.
Besonderer Dank gebührt, und ich kann es gar nicht oft genug betonen, meiner Familie, der meine ganze Liebe gilt. Waren und sind sie doch noch immer eine geduldige, kritische Zuhörerschaft und zugleich ein wichtiger Gradmesser für mein kreatives Tun. Nicht hoch genug zu schätzen ist aber ihre Toleranz und Nachsicht, mich immer wieder, meiner niederzuschreibenden Gedanken wegen, entbehren müssen. Denn Autoren sind, einmal von dieser Sucht befallen, bekanntlich Wiederholungstäter und ich bin ein ganz schlimmer Fall.
Auch bei diesem Buchprojekt verlief die Zusammenarbeit mit meinem Verlag „Winterwork“ wieder bestens, wofür ich mich ebenfalls bedanken möchte. Das engagierte, unkomplizierte Entgegenkommen seitens ihres Teams ließ auch dieses Mal die Zusammenarbeit reibungslos über die Bühne gehen, sodass alles zur besten Zufriedenheit vonstattenging.
Ein ganz spezieller Dank gilt meinem lieben und geschätzten Freund Johannes Hemetsberger, der sich von Anbeginn meiner schriftstellerischen Tätigkeit stets als ehrlicher und kritischer Beistand erwies. So war auch er es, der mich damals ermutigte den fertiggeschriebenen Beginn dieser Geschichte in Buchform zu veröffentlichen. Darüber hinaus schätze ich sein feines Gespür für die Gestaltung meiner Autoren-Homepage „www.christian-hinterauer.at“ und natürlich hatte er auch bei diesem Roman, was die Gestaltung von Satz und Buchumschlag anbelangt, wieder seine kreativen Finger mit im Spiel.
Zum Schluss ein letzter Dank an meine verstorbene Mutter Anna Hinterauer, der ich dieses Buch gewidmet habe. Für ihre fürsorgliche Liebe und den unerschütterlichen Glauben, den sie stets in mich setzte.
Doch ich möchte auch all jene Menschen nicht vergessen, die meinen Lesungen beiwohnen, mich auf den Lesewanderungen begleiten und mir in Mails oder persönlichen Gesprächen näherkommen. Vielen herzlichen Dank dafür, dass ich sie alle kennenlernen durfte. 
Denn mag nun auch die Geschichte des getreuen Kleeblattes zu Ende erzählt sein, bin ich mir dennoch sicher, dass ihre Abenteuer und Erlebnisse auch weiterhin mit neugierigen Augen gelesen und mitverfolgt werden.

Christian Hinterauer, im Oktober 2018

 

 


Rezension: Kitzberger M. / Amazon

Ich bin ein großer Fan von Fantasy-Büchern und habe schon viele Romane dieses Genres verschlungen! Die GEW-Reihe sollte dabei keinesfalls in einer solchen Büchersammlung fehlen. Spannend, niveauvoll und eine sehr durchdachte, umfangreiche Geschichte, die immer wieder neue Überraschungen birgt, mit denen man nicht rechnen würde. Auch merkt man, dass sich der Autor viel mit geschichtlichen Hintergründen jener Zeit, in der das Buch spielt, beschäftigt hat, was der ganzen Romanreihe noch einen zusätzlichen Pluspunkt einbringt! Ich hoffe, dass der vierte Band bald erscheint, damit ich das Ende der Story erfahre! Wie gesagt - eine klare Fünfstern-Bewertung von mir!! Markus



Rezension: Hannes G. / Amazon

Obwohl mir das Genre bislang völlig unbekannt war, und ich noch keine derartigen Bücher gelesen hatte, zog mich die Geschichte um "Gew den Guraner" sofort in seinen Bann. Schon nach den ersten paar Seiten ist man in die Welt des Guranervolkes eingetaucht und mittendrin im grünen Tal, in dem es lebt. Selten liest man eine lebhaftere und fantasievollere Beschreibung der handelnden Personen, Landschaften und Gegebenheiten einzelner Örtlichkeiten. "Gew der Guraner" ist jedoch kein Fantasy-Abenteuer, sondern vielmehr eine Hommage an die Zeit des frühen Mittelalters. Die Gegebenheiten, Gebräuche, Riten, etc. aus besagter Zeit sind gut recherchiert und es wird in allen drei Bänden eine abenteuerliche Geschichte erzählt, die von Spannung über wahre Liebe bis hin zur reinen Lust am wilden Treiben in all seinen Facetten alles zu bieten hat. Und dies in einer wahrlich fesselnden Art und Weise. Es empfiehlt sich die Bände der Reihe nach zu lesen (Kapitel I-III, Kapitel IV-V und Kapitel VI-VIII), wobei der dritte Band auch einzeln gelesen werden kann. Band Eins und Zwei hingegen ergeben eine Einheit. Also dann – viel Spaß beim Eintauchen in die Welt der Guraner und all derer, die ihren Weg kreuzen auf ihren Abenteuerreisen. Ich war schon dort …



Rezension: Vera L. / Winterwork

"Dieses Buch kann ich jedem nur empfehlen, der naturverbunden, spirituell fühlend ist und jedem, der sich in der Zeit des bewussten Umdenkens befindet. Gleichzeitig ist es eine stille Rebellion gegen Menschen, insbesondere "Städte-Vordere", die nur eine einseitige Sichtweise akzeptieren. "Man muss nicht sehen, um zu glauben, sondern, glauben, um zu sehen! Faszinierend geschrieben!"



Rezension: Hannes S. / E-Mail Korrespondenz

"Ich bin einfach begeistert! Der zweite Band ist meiner Ansicht nach Band eins an Spannung deutlich überlegen. Wie dem auch sei - ich habe das Buch verschlungen und muss sagen, dass mir der Plot und die Intrigen extrem gut gefallen haben. Auch die Liebe ist Dank Sirdi nicht zu kurz gekommen. Ich hoffe, dass dies nicht die letzten Abenteuer von Gew waren."


Lesewanderung mit dem Autor

Christian Hinterauer geht mit seinem mittelalterlichen Romanhelden Gew dem Guraner immer wieder gern auf Wanderschaft.
Begleiten Sie deshalb Christian Hinterauer auf einer kleinen Reise entlang des Keltenbaumwegs hinauf auf den Koglberg und lauschen Sie dabei seinen Geschichten aus alten Zeiten.
Tanken Sie Kraft an der knorrigen Eiche, spüren die stimmungsvolle Magie der Natur am Feuer des Keltenbaumhauses oder verweilen Sie bei der Mauer der Burgruine. Besuchen Sie mit dem Autor diese kultigen Plätze, lassen dabei ihrer Fantasie freien Lauf und erleben Sie, wie seine Texte vor ihrem inneren Auge lebendig werden. 

Wann:
immer an Wochenenden, bei Wunsch und Anfrage, 
jeweils um 14 Uhr  (nur bei Schönwetter)

Dauer:
ca. 1,5 Std.

Mindestteilnehmeranzahl:
3 Personen (auch Gruppenführungen möglich)

Kostenbeitrag:
2 Euro

Anmeldung erforderlich:
E-Mail: christianhinterauer@gmx.at
Tel.: 0664 / 460 11 14

Treffpunkt und Start der Lesewanderung:
Parkplatz beim Landgasthof „Spitzerwirt“ in Kogl 17,
4880 St. Georgen im Attergau

Auf Wunsch ist dort im Anschluss auch ein gemütlicher Einkehrschwung mit dem Autor möglich.

Nähere Infos zum Keltenbaumweg unter: www.attergau.at



Die Hör-CD zur Lesewanderung

Gesprochen und erzählt von Autor Christian Hinterauer
Gitarre: Fritz Köttl
Preis: 7 Euro
erhältlich nur beim Autor





Durch eine Welt, wie ich sie sehe

Begleitet man Gew und seine Gefährten auf ihren Abenteuern, stößt man auf zahlreiche Orte, Gegenden und Plätze, die einem fremd und nicht geläufig sind. Ich habe mir hier erlaubt, ohne dem Leser der Bücher seiner Fantasie berauben zu wollen, neugierigen Augen ein wenig von dieser Welt zu zeigen, wie ich sehe, erlebe und fühle.

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